
DJI Mavic 4 Pro – Release, Daten und Preis im Überblick
Die DJI Mavic 4 Pro markiert einen technischen Wendepunkt im Consumer-Drohnen-Segment. Seit dem 13. Mai 2025 ist das Fluggerät offiziell erhältlich und positioniert sich mit einem 100-Megapixel-Hasselblad-Sensor sowie einem 360° drehbaren Gimbal deutlich über dem Vorgängermodell. Die ersten Exemplare erreichten deutsche Händler bereits Ende April bis Anfang Mai 2025.
Das Launch-Event unter dem Motto „Spin Your World“ startete um 14:00 Uhr MESZ und wurde parallel auf der Website des Herstellers und in Sozialen Medien übertragen. Bereits seit Anfang Mai kündigte DJI die Veranstaltung mit kurzen Teasern an, die erste Flugaufnahmen zeigten. Die Nachfolge zur Mavic 3 Pro bringt nicht nur höhere Auflösung, sondern auch eine deutlich verlängerte Flugzeit von bis zu 51 Minuten.
Wann kam die DJI Mavic 4 Pro auf den Markt?
Offizielle Veröffentlichung mit sofortiger Verfügbarkeit
Hasselblad-Sensor im Four-Thirds-Format
Längste Laufzeit im Consumer-Bereich
Standardversion ohne Cine-Features
- Vorgestellt am 13. Mai 2025 unter dem globalen Motto „Spin Your World“
- Hasselblad-Hauptkamera mit 100 Megapixeln auf 4/3-Zoll-CMOS-Sensor
- Erste DJI-Consumer-Drohne mit 360°-Infinity-Gimbal für horizontale Endlos-Rotation
- Flugzeit von bis zu 51 Minuten durch 95,3-Wh-LiPo-4S-Akku
- 6K-Videomodus mit 60 Bildern pro Sekunde inklusive HDR-Unterstützung
- Frontaler LiDAR-Sensor ergänzt die omnidirektionale Hinderniserkennung
- Preisspanne zwischen 2.200 und 5.000 Euro je nach Ausstattungsvariante
| Technische Daten | DJI Mavic 4 Pro |
|---|---|
| Veröffentlichungsdatum | 13. Mai 2025 |
| Hauptkamera | 100 MP (4/3 CMOS) |
| Telekamera | 48 MP (168 mm Äquivalent) |
| Max. Videoauflösung | 6K bei 60 fps (HDR) |
| Flugzeit | 51 Minuten |
| Gimbal-System | 360° Infinity |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional + Front-LiDAR |
| Übertragung | O4+ |
| Interner Speicher | 64 GB (Standard), bis 2 TB (Cine) |
| Preis Standard | 2.200–2.800 € |
| Preis Cine | 3.000–5.000 € |
Welche technischen Spezifikationen hat die DJI Mavic 4 Pro?
Kamera und Bildqualität
Das Kamerasystem nutzt einen 100-Megapixel-Sensor im Four-Thirds-Format, der gegenüber dem 20-Megapixel-Sensor der Mavic 3 Pro eine fünffache Auflösung bietet. Technische Dokumentationen zufolge kommt eine Hasselblad-Optik zum Einsatz, die durch ein 48-Megapixel-Teleobjektiv mit 168-Millimeter-Brennweite ergänzt wird. Für HDR-Aufnahmen steht ein weiterer 50-Megapixel-Modus bereit.
Videografen profitieren von 6K-Aufnahmen bei 60 Bildern pro Sekunde mit aktiviertem HDR. Alternativ erlaubt die Drohne 5,1K-Aufnahmen bei 50 fps. Die Cine-Version unterstützt weiterhin professionelle Formate wie ProRes 422HQ und 4444XQ, was frühere Gerüchte über einen Wegfall dieser Codecs widerlegt.
Flugzeit und Energiemanagement
Der intelligente Flugakku mit 95,3 Wattstunden Kapazität ermöglicht eine Flugzeit von bis zu 51 Minuten. Praxistests bestätigen, dass dies die bisher längste Laufzeit bei Consumer-Drohnen darstellt. Das System nutzt Li-Po-4S-Zellen, die eine stabile Leistungsabgabe über den gesamten Flugverlauf gewährleisten.
Die maximalen 51 Minuten gelten bei Windstille und moderaten Temperaturen. Bei starker Bise oder extremen Witterungsbedingungen reduziert sich die Einsatzzeit um bis zu 20 Prozent.
Was sind die innovativen Features der DJI Mavic 4 Pro?
Der 360° Infinity-Gimbal
Eine Neuentwicklung im Consumer-Bereich ist der Gimbal mit horizontaler Rotationsfähigkeit. Berichte zur Ankündigung beschreiben das System als „Infinity“, da es sich endlos um die eigene Achse drehen kann. Dies ermöglicht vertikale Aufnahmen ohne Drehen der Drohne selbst und eröffnet kreative Perspektiven für Architektur- und Landschaftsaufnahmen.
Hinderniserkennung und Nachtflug
Die Sicherheitsausstattung umfasst ein omnidirektionales Sensorenarray, das durch einen frontalen LiDAR-Sensor ergänzt wird. Technische Analysen betonen, dass dies die Erkennung bei nächtlichen Flügen deutlich verbessert. Die Sensorfusion erlaubt präzises ActiveTrack 360, bei dem das Objekt auch bei komplexen Bewegungsmustern im Fokus bleibt.
Entgegen früherer Spekulationen über einen Entfall der professionellen Variante bietet DJI weiterhin eine Cine-Version mit interner 2-Terabyte-SSD und Apple-ProRes-Unterstützung an. Die Standardversion begnügt sich mit 64 GB internem Speicher.
DJI Mavic 4 Pro Preis und Vergleich zur Mavic 3 Pro
Die Preisgestaltung unterscheidet deutlich zwischen der Standard- und der Cine-Ausführung. Händlerinformationen zufolge rangiert die Standardversion zwischen 2.200 und 2.800 Euro, während die Cine-Variante mit RC Pro 2 Fernsteuerung und erweitertem Speicher zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegt.
| Feature | DJI Mavic 3 Pro | DJI Mavic 4 Pro |
|---|---|---|
| Hauptkamera | 20 MP (4/3 CMOS) | 100 MP (4/3 CMOS) |
| Telekamera | 12 MP (166 mm) | 48 MP (168 mm) |
| Max. Video | 5,1K/50 fps | 6K/60 fps |
| Flugzeit | 43 Minuten | 51 Minuten |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional | Omnidirektional + LiDAR |
| Gimbal | 3-Achsen | 360° Infinity |
Händlerbestände zeigten die Drohne unmittelbar nach dem Launch. Eine separate Enterprise-Version ist derzeit nicht angekündigt, obwohl solche Varianten bei DJI typischerweise später folgen.
Wie verlief die Veröffentlichung chronologisch?
- : Leaks und Gerüchte – Jasper Ellens sowie Onlineshops veröffentlichen erste Spezifikationen und rendern das Design. Magazinberichte dokumentieren die zunehmende Genauigkeit dieser Vorabinformationen.
- : Teaser-Kampagne – DJI startet die offizielle Vorankündigung mit dem Datum 13. Mai 2025 und der Zeitangabe 14:00 Uhr MESZ.
- : Globaler Launch – Unter dem Motto „Spin Your World“ erfolgt die Präsentation auf DJIs offiziellen Kanälen mit sofortigem Verkaufsstart.
- : Marktverfügbarkeit – Erste Lieferungen erreichen Deutschland zwischen Ende April und Anfang Mai, parallel zur Ankündigung.
Was war spekulativ, was ist belegt?
| Bestätigte Informationen | Unklare oder widerlegte Details |
|---|---|
| 360° Infinity-Gimbal mit horizontaler Rotation | Behaupteter Namenswechsel von „Mavic“ – blieb unverändert |
| 6K-Videoaufnahmen bei 60 fps | Frühere Zweifel an der Cine-Version – diese existiert weiterhin |
| Frontaler LiDAR-Sensor für Nachtsicht | Exakte Akkukapazität vor Launch – lag bei 95,3 Wh |
| RC Pro 2 Fernsteuerung mit drehbarem Display | Enterprise-Release-Datum – derzeit keine offiziellen Angaben |
| ProRes 422HQ/4444XQ in Cine-Version | Spezifisches Gewicht der Drohne – nicht offiziell dokumentiert |
Einordnung: Für wen lohnt sich das Upgrade?
Die Mavic 4 Pro richtet sich primär an professionelle Filmemacher, Photogrammetrie-Spezialisten und Fotografen mit höchsten Auflösungsansprüchen. Die Kombination aus 100-Megapixel-Sensor und 6K-Video ermöglicht erstmals in dieser Preisklasse Crop-Möglichkeiten in Postproduktion ohne sichtbare Qualitätsverluste. Resultat Votation 28 Septembre 2025 zeigt parallel, wie technologische Entscheidungen in der Schweiz auf Regierungsebene diskutiert werden, was die Relevanz präziser Drohnenaufnahmen für Dokumentationen unterstreicht.
Besonders die verbesserte Flugzeit von 51 Minuten reduziert den logistischen Aufwand bei Großprojekten erheblich. Weniger Akkuwechsel bedeuten mehr effektive Flugzeit pro Einsatztag. Allerdings übertrifft das Gewicht möglicherweise die 250-Gramm-Grenze für vereinfachte Regulierungen, was eine Prüfung der Pilotenlizenz erfordert.
Fachmeinungen und Testberichte
Die Drohne übertrifft die Mavic 3 Pro in allen Kernbereichen und eignet sich ideal für Profi-Fotografie, Photogrammetrie und kreative Aufnahmen.
– drohnen.de Testbericht
Fachkreise loben insbesondere die gelungene Integration des LiDAR-Sensors, der präzise Nachtflüge ermöglicht. Kritikpunkte bleiben sporadisch, da die technischen Daten in allen Disziplinen eine signifikante Steigerung darstellen.
Zusammenfassung: Lohnt sich der Umstieg?
Die DJI Mavic 4 Pro stellt keinen evolutionären, sondern einen revolutionären Schritt dar. Mit dem 360°-Gimbal, der 100-Megapixel-Kamera und der 51-minütigen Flugzeit definiert DJI den aktuellen Stand der Consumer-Drohnentechnik. Für Besitzer einer Mavic 3 Pro ergibt sich ein klarer technischer Mehrwert, der insbesondere bei kommerziellen Aufträgen den Investitionsaufwand rechtfertigt. Flugplan Basel Abflug Heute illustriert dabei, wie präzise Luftaufnahmen selbst in komplexen Lufträumen wie dem Dreiländereck mittlerweile Standard sind.
Häufig gestellte Fragen
Ist die DJI Mavic 4 Pro in Deutschland verfügbar?
Ja, seit dem 13. Mai 2025 ist die Drohne bei autorisierten Händlern in Deutschland erhältlich. Erste Lieferungen erfolgten bereits Ende April 2025.
Was unterscheidet die Cine-Version von der Standardversion?
Die Cine-Version bietet interne SSD-Speicher bis 2 TB, Apple ProRes 422HQ und 4444XQ Codecs sowie die RC Pro 2 Fernsteuerung. Die Standardversion beschränkt sich auf 64 GB internen Speicher und H.264/H.265.
Wie lange hält der Akku bei Wind?
Bei starkem Wind reduziert sich die Flugzeit von maximal 51 Minuten auf etwa 40 bis 45 Minuten. Die 95,3-Wh-Batterie bleibt dabei unter der 100-Wh-Grenze für Flugreisebestimmungen.
Gibt es eine Enterprise-Version der Mavic 4 Pro?
Derzeit sind keine spezifischen Enterprise-Details oder Release-Daten bekannt. DJI veröffentlicht solche Varianten typischerweise Monate nach der Consumer-Einführung.
Wie funktioniert der 360° Infinity-Gimbal?
Der Gimbal kann sich horizontal um 360° drehen, ohne dass die Drohne selbst rotieren muss. Dies ermöglicht vertikale Panning-Aufnahmen und nahtlose Übergänge zwischen Perspektiven.
Wie viel Speicherplatz benötigen 6K-Videos?
6K-60fps-Videos in HDR benötigen je nach Codec bis zu 10 GB pro Minute. Die Cine-Version mit 2 TB SSD erlaubt etwa 200 Minuten Aufnahmezeit bei maximalem Datenaufkommen.