
Resultat Votation 28 Septembre 2025 – Alle Ergebnisse im Überblick
Am 28. September 2025 fällte das Schweizer Stimmvolk wegweisende Entscheidungen über die digitale Zukunft des Landes und die Besteuerung von Zweitwohnungen. Bei der Eidgenössische Abstimmungen vom 28. September 2025 setzten sich das E-ID-Gesetz mit äusserst knappem Vorsprung und die Abschaffung des Eigenmietwerts mit deutlicher Mehrheit durch. Die Resultate zeichnen ein gespaltenes Stimmungsbild zwischen urbanen Zentren und ländlichen Regionen.
Die beiden Bundesvorlagen prägten den Abstimmungssonntag zusammen mit einer Vielzahl kantonaler und kommunaler Geschäfte. Während das Bundesgesetz über den elektronischen Identitätsnachweis zunächst auf Ablehnung zusteuerte, drehte sich das Ergebnis in der Schlussphase der Auszählung zugunsten der Befürworter. Die Abstimmungen 28. September – das war der Abstimmungssonntag ein Überblick zeigen eine historisch knappe Entscheidung bei der E-ID.
Neben den nationalen Vorlagen entschieden die Kantone und Gemeinden über Initiativen zu Wohnungsbau, Energiepolitik und Beziehungen zur Europäischen Union. Die Resultate beeinflussen sowohl die tägliche Interaktion mit Behörden als auch die steuerliche Belastung von Liegenschaftseigentümern.
Ergebnisse der eidgenössischen Abstimmung vom 28. September 2025
- Das E-ID-Gesetz erreichte nur einen hauchdünnen Vorsprung von rund 21’000 Stimmen.
- Grosse Städte wie Zürich, Basel-Stadt, Waadt, Genf, Luzern, Zug, Freiburg und Tessin trugen das Ja zur elektronischen ID.
- Die Abschaffung des Eigenmietwerts überraschte mit klarerer Zustimmung als Umfragen zuvor erwartet.
- 16.5 Kantote stimmten für die Steuerentlastung bei Zweitwohnungen.
- Bei der E-ID zeigte sich eine ausgeprägte Spaltung zwischen urbanen und ländlichen Kantonen.
- Insgesamt beteiligten sich über 2.7 Millionen Stimmberechtigte an den nationalen Vorlagen.
| Vorlage | Ja-Anteil | Nein-Anteil | Ja-Stimmen | Nein-Stimmen | Standesstimmen |
|---|---|---|---|---|---|
| E-ID-Gesetz | 50.4% | 49.6% | 1’384’549 | 1’363’283 | 7.5 / 15.5 |
| Abschaffung Eigenmietwert | 57.7% | 42.3% | 1’579’303 | 1’156’560 | 16.5 / 6.5 |
Kantonale Stimmenverteilung zur Votation 28.09.2025
Metropolregionen als Zugpferd für die E-ID
Die urbane Schweiz zeigte sich bei der digitalen Identitätskarte weitaus aufgeschlossener als die ländlichen Regionen. Zürich, Basel-Stadt, die Waadt, Genf, Luzern, Zug, Freiburg und das Tessin bildeten das Rückgrat der knappen Anerkennung des E-ID-Gesetzes. Diese Konzentration der Zustimmung in den Wirtschaftszentren deutet auf ein unterschiedliches Risikobewusstsein bezüglich digitaler Infrastruktur hin.
Breite Zustimmung zur Eigenmietwert-Abschaffung
Im Gegensatz zur E-ID fand die Aufhebung der Steuer auf fiktive Mietwerte bei Zweitliegenschaften in 16.5 Kantonen eine deutliche Mehrheit. Die Abstimmungen 28. September – so hat die Schweiz abgestimmt dokumentieren diese überdurchschnittlich breite Akzeptanz über alle Landesteile hinweg.
Während städtische Kantone wie Basel-Stadt mit 64.5% für gute EU-Beziehungen stimmten, lehnten ländliche Regionen wie Appenzell Ausserrhoden Initiativen zum Kinderschutz mit 71.5% ab. Diese regionale Fragmentierung charakterisiert das politische Landschaftsbild des Abstimmungssonntags.
Welche Vorlagen wurden am 28. September 2025 abgestimmt?
Das E-ID-Gesetz
Das Bundesgesetz über den elektronischen Identitätsnachweis schafft die Grundlage für einen staatlich anerkannten digitalen Ausweis. Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, sich online gegenüber Behörden und Dienstleistern sicher zu identifizieren. Die Umsetzung erfolgt auf freiwilliger Basis, wobei Nutzer die Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten.
Das angenommene Gesetz ermöglicht den Einsatz der E-ID für digitale Transaktionen mit Behörden und privaten Unternehmen. Die Einführung erfolgt schrittweise unter Beibehaltung der Datenschutzstandards.
Die Abschaffung des Eigenmietwerts bei Zweitliegenschaften
Der Bundesbeschluss zur Änderung kantonaler Liegenschaftssteuern sieht vor, dass Eigentümer bei Zweitwohnungen den fiktiven Mietwert künftig nicht mehr als Einkommen versteuern müssen. Diese Regelung betrifft vorwiegend Steuerpflichtige mit Ferienwohnungen oder Pendlerresidenzen. Die kantonale Umsetzung der Steuerentlastung variiert je nach lokaler Gesetzgebung.
Hausbesitzer sparen durch die Abschaffung die bisherige Versteuerung des Eigenmietwerts. Die genaue Höhe der Entlastung hängt vom kantonalen Steuersatz und dem objektivierten Mietwert der jeweiligen Liegenschaft ab. Die Ergebnisse der Abstimmung vom 28. September 2025 sind hier zu finden: Ergebnisse der Abstimmung vom 28. September 2025
Wählerbeteiligung und Vergleich zu früheren Abstimmungen
Die offiziellen Quellen enthalten keine expliziten Angaben zur nationalen Wählerbeteiligung bei dieser Abstimmung. Regionale Auszählungen deuten auf typische Beteiligungsquoten hin, vergleichbar mit vorangegangenen eidgenössischen Votationen. Eine abschließende Analyse der Stimmbeteiligung pro Kanton liegt derzeit nicht vor.
Historisch betrachtet unterscheiden sich die Ergebnisse vom 28. September 2025 durch die extreme Knappheit der E-ID-Entscheidung. Die Differenz von etwa 21’000 Stimmen gehört zu den geringsten je bei einer eidgenössischen Vorlage registrierten Vorsprüngen. Die Ergebnisse der eidgenössischen Vorlagen werden in den kommenden Wochen detailanalytisch ausgewertet.
Zeitlicher Ablauf der Resultatveröffentlichung
-
Die Stimmberechtigten entscheiden an den Urnen über die eidgenössischen Vorlagen.
ch.ch -
Erste Hochrechnungen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim E-ID-Gesetz.
Bundeskanzlei -
Definitive Resultate liegen vor; die E-ID wird mit 50.4% angenommen.
SRF News -
Offizielle Publikation der Gesamtergebnisse auf admin.ch und Kantonsportalen.
admin.ch
Gesicherte Resultate und verbleibende Unsicherheiten
Bestätigte Ergebnisse
- Definitive Ja/Nein-Prozentsätze beider Vorlagen
- Standesstimmen-Verteilung feststehend (7.5/15.5 und 16.5/6.5)
- Gemeindespezifische Resultate auf SRF publiziert
- Stimmberechtigtenzahlen pro Kanton dokumentiert
Unvollständige Daten
- Exakte nationale Wählerbeteiligung nicht veröffentlicht
- Detailanalyse der Stimmbeteiligung pro Kanton unvollständig
- Vergleichsdaten zu früheren September-Abstimmungen offen
Politischer Kontext und Bedeutung der Entscheide
Die Annahme der E-ID markiert einen Wendepunkt in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Nach gescheiterten Vorläuferprojekten setzt sich der Bund nun durch mit einer Lösung, die staatliche Kontrolle und private Nutzung verbindet. Die knappe Mehrheit zeigt jedoch, dass Datenschutzbedenken in weiten Teilen der Bevölkerung nach wie vor präsent sind.
Die deutliche Abschaffung des Eigenmietwerts bei Zweitwohnungen hingegen überraschte politische Beobachter. Trotz zunächst knapper Umfrageergebnisse setzte sich das Argument der steuerlichen Entlastung durch. Luzern verzeichnete keine kantonalen Abstimmungen, während Zürich ein Energiegesetz zur Ablehnung brachte.
Offizielle Quellen und Dokumentation
Die Resultate basieren auf den offiziellen Verlautbarungen der Bundeskanzlei und den Auswertungen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft. Die Bundesbehörden veröffentlichen vollständige Protokolle auf den Plattformen ch.ch und admin.ch. Für detaillierte Gemeindedaten steht die interaktive Karte von SRF zur Verfügung.
Zusammenfassung der Abstimmungsergebnisse
Der 28. September 2025 wird als Tag der knappen Entscheide in die Geschichte der Schweizer Direktdemokratie eingehen. Während die elektronische Identitätskarte einen Sieg der Metropolitanregionen darstellt, entschieden sich die Kantone breit für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Die Ergebnisse der eidgenössischen Vorlagen zeigen ein Land im Spannungsfeld zwischen digitaler Transformation und steuerlicher Entlastung.
Häufig gestellte Fragen
Wann wurden die offiziellen Resultate der Votation veröffentlicht?
Die definitiven Resultate wurden am Abend des 28. September 2025 bekanntgegeben, nachdem alle Kantone ihre Auszählungen abgeschlossen hatten.
Welche Auswirkungen hat das knappe Ja beim E-ID-Gesetz?
Das Gesetz ermöglicht die Einführung eines staatlichen elektronischen Identitätsnachweises, dessen Nutzung freiwillig bleibt und die digitale Interaktion mit Behörden vereinfacht.
Wie haben sich die Kantone bei der E-ID entschieden?
15.5 Kantone stimmten gegen die E-ID, während 7.5 Kantone zustimmten. Die Mehrheit der grossen Städte wie Zürich und Basel trug das knappe Volksja.
Was bedeutet die Abschaffung des Eigenmietwerts für Hausbesitzer?
Eigentümer von Zweitwohnungen müssen den fiktiven Mietwert künftig nicht mehr als Einkommen versteuern, was zu einer direkten Steuerentlastung führt.
Wo finde ich detaillierte Gemeinderesultate?
Detaillierte Kantonskarten und Gemeindeergebnisse sind auf den Plattformen von SRF sowie auf ch.ch und admin.ch verfügbar.