Wenn aus einer privaten Beziehung ein juristischer Streit wird, sind die Summen oft hoch – und die Emotionen noch höher. So geht es auch Pierre Uebelhack und Lilly Becker, deren Rechtsstreit um sechsstellige Beträge inzwischen die zweite Instanz erreicht hat.

Gerichtsurteil gegen Lilly Becker: Rückzahlung von rund 218.000 Euro an Pierre Uebelhack ·
Neue Klagesumme: Rund 300.000 Euro ·
Berufungsinstanz: Landgericht Düsseldorf ·
Datum des Urteils erster Instanz: August 2025

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob die Zahlungen Darlehen oder Schenkung waren – ungeklärt (Blick)
  • Echtheit der Unterschriften strittig (Stern)
  • Rolle von Thorsten Weck nicht belegt (keine Quelle)
3Zeitleisten-Signal
  • April 2025: Urteil Landgericht München I (oe24)
  • Mai 2025: Berufung eingelegt (Stern)
  • Februar 2026: Neue Klage über 300.000 Euro (oe24)
4Wie es weitergeht
  • Berufungsverhandlung vor Oberlandesgericht München (Blick)
  • Neue Klage über 300.000 Euro anhängig (oe24)
  • Mögliche außergerichtliche Einigung nicht ausgeschlossen (keine Quelle)

Sechs zentrale Fakten zeigen den Stand des Verfahrens auf einen Blick.

Merkmal Wert
Kläger Pierre Uebelhack
Beklagte Lilly Becker
Gegenstand Rückzahlung von 218.000 Euro, plus neue Klage über 300.000 Euro
Gericht erster Instanz Landgericht München I
Berufungsgericht Oberlandesgericht München
Aktuelle Bekanntheit April 2025 (Urteil), Mai 2025 (Berufung), Februar 2026 (neue Klage)

Wer ist Pierre Uebelhack?

Pierre Uebelhack ist ein Münchner TV-Produzent, der in der deutschen Medienbranche tätig ist. Sein Name tauchte in der Öffentlichkeit vor allem durch seine Beziehung zu Lilly Becker auf. Der genaue berufliche Hintergrund ist nicht umfassend dokumentiert, aber mehrere Berichte bezeichnen ihn als Produzenten (Blick (Schweizer Boulevardmagazin)).

Beruflicher Hintergrund

  • Uebelhack arbeitet als TV-Produzent in München (oe24 (österreichisches Nachrichtenportal))
  • Er war mit Lilly Becker liiert, die durch ihre Ehe mit Boris Becker bekannt wurde (Stern (deutsches Nachrichtenmagazin))
  • Im Jahr 2025 reichte er Klage gegen Becker ein (Blick)

Die Beziehung zu Becker war privat, aber der Rechtsstreit machte sie öffentlich. Uebelhack trat als Kläger auf, der Gelder zurückforderte, die er Becker während der Partnerschaft überwiesen hatte.

Warum verklagt Pierre Uebelhack Lilly Becker?

Der Kern des Streits: Uebelhack behauptet, er habe Becker mehrere Zahlungen als Darlehen gewährt, die nun zurückgezahlt werden müssten. Becker selbst sieht die Zahlungen als Schenkungen an – eine Unterscheidung, die juristisch entscheidend ist (Blick).

Hintergrund der Rückzahlungsklage

  • Uebelhack forderte unter anderem 154.733 Euro, 27.961 Euro sowie Zinsen und Anwaltskosten in Höhe von insgesamt rund 218.000 Euro (Stern)
  • Der Richter des Landgerichts München I gab Uebelhack im April 2025 recht und verurteilte Becker zur Rückzahlung (oe24)
  • Becker legte Berufung ein – das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig (Stern)

Die Crux: Der Richter sah es als erwiesen an, dass die Zahlungen als Darlehen zu werten seien. Becker hingegen argumentierte, die Unterschrift auf den Darlehensverträgen sei digital eingefügt worden und nicht von ihr (Blick).

Das Paradox

Lilly Becker bestreitet die Echtheit der Unterschriften – und beruft sich auf eine IT-forensische Analyse, wonach die Unterschrift erst am 28. Juni 2022 eingefügt worden sein soll (oe24). Sollte sich das bestätigen, wäre der Darlehensvertrag wertlos. Doch das Gericht erster Instanz glaubte Uebelhack.

Wie hoch ist die Forderung und wie lautet das Urteil?

Zwei Beträge dominieren den Fall: die 218.000 Euro aus dem ersten Urteil und die neue Forderung von 300.000 Euro. Die Zahlen sind das Ergebnis einer detaillierten Aufstellung.

Urteil erster Instanz: rund 218.000 Euro

Das Landgericht München I sprach Uebelhack im April 2025 einen Rückzahlungsanspruch von knapp 218.000 Euro zu. Die Summe setzt sich aus mehreren Posten zusammen: 154.733 Euro, 27.961 Euro, Zinsen von 32.248,19 Euro und Anwaltskosten von 3.311,18 Euro (Stern).

Neue Klage: rund 300.000 Euro

Im Februar 2026 reichte Uebelhack eine weitere Klage über rund 300.000 Euro ein (oe24). Offenbar sind weitere Zahlungen hinzugekommen, die nun ebenfalls zurückgefordert werden. Die Gesamtforderung könnte damit auf über eine halbe Million Euro ansteigen, wenn man die ursprünglichen 218.000 Euro und die neuen 300.000 Euro addiert – allerdings überschneiden sich die Beträge möglicherweise.

Vier zentrale Daten, ein klares Muster: Die Forderungen wachsen, während Becker die Zahlungen verweigert.

Posten Betrag Quelle
Urteilssumme erster Instanz ca. 218.000 Euro oe24
Davon: Hauptforderung 154.733 Euro + 27.961 Euro Stern
Zinsen 32.248,19 Euro Stern
Anwaltskosten 3.311,18 Euro Stern
Neue Klage (Februar 2026) ca. 300.000 Euro oe24

Die Implikation: Selbst wenn die Berufung Erfolg hätte, droht Becker mit der neuen Klage eine weitere finanzielle Belastung. Der Rechtsstreit ist damit noch lange nicht beendet.

Was bedeutet der Rechtsstreit für Lilly Becker?

Für die 47-jährige TV-Persönlichkeit, die durch ihre Ehe mit Boris Becker und Auftritte bei „Let’s Dance“ bekannt wurde, steht viel auf dem Spiel. Das Urteil zwingt sie zur Rückzahlung einer sechsstelligen Summe – und die öffentliche Aufmerksamkeit ist enorm.

Finanzielle Lage nach dem Urteil

  • Becker muss die 218.000 Euro plus Zinsen zahlen, sofern das Berufungsgericht das Urteil bestätigt (oe24)
  • Sie beteuert ihre Unschuld und bestreitet die Darlehensvereinbarung (Blick)
  • Ihre Medienpräsenz – etwa bei Reality-Shows – könnte unter dem Druck leiden

Medienpräsenz und Karriere

Lilly Becker war 2024 Teilnehmerin bei „Let’s Dance“ und hat eine Fangemeinde. Der Rechtsstreit überschattet jedoch ihre Karriere. In sozialen Medien wird der Fall intensiv diskutiert, und die Boulevardpresse berichtet ausführlich. Die Frage nach ihrer aktuellen Lebenssituation – „Wovon lebt Lilly Becker?“ – wird dabei immer wieder gestellt. Offizielle Angaben zu ihren Einkünften gibt es nicht.

Was zu erwarten ist

Sollte das Berufungsgericht die Entscheidung bestätigen, steht Becker vor der Herausforderung, die Summe aufzubringen. Ihre Einnahmequellen sind nicht öffentlich, aber Reality-TV-Auftritte können lukrativ sein. Der Fall könnte sie jedoch langfristig in der Öffentlichkeit belasten.

Wie geht es mit dem Fall weiter?

Der Rechtsstreit ist in vollem Gange. Die Berufung von Lilly Becker liegt beim Oberlandesgericht München, und die neue Klage über 300.000 Euro ist anhängig. Ein Endurteil ist noch nicht absehbar.

Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht

  • Becker legte fristgerecht Berufung ein (Stern)
  • Ein Termin für die mündliche Verhandlung steht noch nicht fest (Blick)
  • Das OLG München wird die Beweise – insbesondere die Echtheit der Unterschriften – erneut prüfen

Mögliche außergerichtliche Einigung

Beide Seiten könnten sich vor einer Entscheidung des Berufungsgerichts vergleichen. Ein solcher Vergleich würde die Kosten senken und den öffentlichen Druck mindern. Bisher gibt es jedoch keine Anzeichen dafür.

Der Trade-off für Becker: Entweder sie riskiert ein endgültiges Urteil, das sie zur Zahlung von insgesamt über 500.000 Euro zwingen könnte, oder sie sucht eine Einigung mit Uebelhack – was eine Zahlung, aber weniger Prozessrisiko bedeuten würde.

Zeitleiste des Rechtsstreits

  • – Urteil des Landgerichts München I: Rückzahlung von rund 218.000 Euro an Uebelhack (Stern)
  • – Lilly Becker legt Berufung beim Oberlandesgericht München ein (oe24)
  • – Erste Presseberichte über den Fall erscheinen in Boulevardmedien (Blick)
  • – Neue Klage über 300.000 Euro wird eingereicht (oe24)

Wer ist Thorsten Weck und welche Rolle spielt er?

Thorsten Weck wird in einigen Berichten als möglicher Bekannter oder Geschäftspartner genannt, eine direkte Verbindung zum Fall ist jedoch nicht belegt.

Bestätigte Fakten vs. Was unklar ist

Bestätigte Fakten

  • Pierre Uebelhack ist TV-Produzent (Blick)
  • Er war Ex-Partner von Lilly Becker (Stern)
  • Gericht erster Instanz gab Uebelhack recht (218.000 Euro) (oe24)
  • Lilly Becker hat Berufung eingelegt (Stern)
  • Neue Klage über 300.000 Euro ist anhängig (oe24)

Was unklar ist

  • Die genauen Umstände der Forderung sind nicht vollständig bekannt
  • Ob es sich um Darlehen oder gemeinsame Investitionen handelt, ist unklar
  • Ob Thorsten Weck in den Fall involviert ist, ist nicht belegt
  • Die Echtheit der Unterschriften bleibt strittig (Blick)

Stimmen zum Fall

„Die Beklagte hat nicht zur Wahrheit gefunden. Die Darlehensverträge sind nach Überzeugung des Gerichts wirksam zustande gekommen.“

– Richter am Landgericht München I (laut Blick)

„Meine Mandantin bestreitet die Unterschrift und hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die digitale Einfügung der Unterschrift ist belegt.“

– Anwalt von Lilly Becker (laut oe24)

„Die neuen Forderungen betreffen Zahlungen, die nach dem ersten Urteil fällig wurden. Wir werden auch diese gerichtlich durchsetzen.“

– Anwalt von Pierre Uebelhack (laut oe24)

Der Rechtsstreit zwischen Pierre Uebelhack und Lilly Becker ist ein Paradebeispiel dafür, wie private Beziehungen vor Gericht enden können. Für Lilly Becker, die in der Öffentlichkeit als TV-Persönlichkeit bekannt ist, steht nicht nur eine hohe Geldsumme auf dem Spiel, sondern auch ihr Ruf. Für die Leser, die den Fall verfolgen, ist die Frage klar: Wird die Berufung Erfolg haben, oder muss Becker die 218.000 Euro plus die neuen 300.000 Euro zahlen? Die Antwort liegt beim Oberlandesgericht München – und möglicherweise in einem Vergleich, der beiden Seiten Zeit und Geld spart.

Während der Rechtsstreit mit Pierre Uebelhack die Schlagzeilen dominiert, gibt ein aktueller Lilly Beckers Leben und Partner einen umfassenden Überblick über ihr Leben und ihren neuen Partner.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Geld fordert Pierre Uebelhack von Lilly Becker?

Insgesamt fordert Uebelhack rund 218.000 Euro aus dem ersten Urteil plus eine neue Klage über 300.000 Euro, also insgesamt rund 518.000 Euro.

Warum muss Lilly Becker 218.000 Euro zahlen?

Das Landgericht München I entschied, dass die Zahlungen von Uebelhack als Darlehen zu werten sind und Becker diese zurückzahlen muss. Becker bestreitet die Darlehensvereinbarung und hat Berufung eingelegt.

Hat Lilly Becker Berufung eingelegt?

Ja, sie legte fristgerecht Berufung beim Oberlandesgericht München ein. Ein Verhandlungstermin steht noch aus.

Wovon lebt Lilly Becker aktuell?

Lilly Becker ist als TV-Persönlichkeit bekannt, unter anderem durch „Let’s Dance“. Ihre aktuellen Einkünfte sind nicht öffentlich dokumentiert.

Wer ist Thorsten Weck und was hat er mit dem Fall zu tun?

Thorsten Weck wird in einigen Berichten als möglicher Bekannter oder Geschäftspartner genannt, eine direkte Verbindung zum Fall ist jedoch nicht belegt.

Ist der Rechtsstreit bereits abgeschlossen?

Nein, der Fall ist in der Berufungsphase. Zudem ist eine neue Klage über 300.000 Euro anhängig. Ein endgültiges Urteil steht noch aus.